{"id":63,"date":"2013-03-22T23:26:26","date_gmt":"2013-03-22T21:26:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pinks-place.de\/?p=63"},"modified":"2025-06-04T18:13:46","modified_gmt":"2025-06-04T17:13:46","slug":"killer","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.pinks-place.de\/?p=63","title":{"rendered":"Killer"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Nicht unter 16 Jahren !!!!!!<\/span><\/strong><\/p>\n<p>So war es nun mal. Er ging die dunkle Stra\u00dfe entlang. Die Gl\u00e4ser der Stra\u00dfenlampen waren seit langen mit Steinen zerschlagen worden. So ging er durch die Dunkelheit. Tr\u00e4nen rannen ihm aus den Augenwinkeln und der Wind wehte sie in die Haare. Er machte sich nicht die M\u00fche sie zu verstecken, wozu auch, hier in dieser dunklen Nacht war er mit sich allein. Mit sich und seiner Verzweiflung. Lange Zeit hatte er vor seinen Erinnerungen Ruhe gehabt, doch in letzter Zeit kamen sie immer wieder. Er wu\u00dfte was er getan hatte und er wu\u00dfte er konnte nicht aufh\u00f6ren. Wenn der\u00a0Drang durchbrach mu\u00dfte er ihm nachgeben. Er hatte immer alles vor dem innerem Auge parat, denn er war mit einem photographischem Ged\u00e4chnis gestraft.Er konnte es nicht genie\u00dfen, denn er wu\u00dfte das es falsch war. Er mu\u00dfte jede Nacht mit den Blicken einschlafen, dieses gequ\u00e4lte Etwas was in den Augen derer war, die uns\u00e4glich leiden. Was hatte er nicht schon alles versucht. Immer wenn der Drang kam trank er, bis er in eine bamherzige Ohnmacht fiel, jedoch ging das Gef\u00fchl nicht verloren, sondern wurde nur st\u00e4rker, bis es ihn \u00fcbermannte und dann wurd es schlimmer, und schlimmer. Er sah sie an und etwas in ihm fing an zu begehren. Es gab keinen Typ den er bevorzugte, denn sie waren alle gleich. Ob arm oder reich, dick oder d\u00fcnn, der Ausdruck in dem Moment des Begreifens war stets derselbe. Vielleicht entweichte ein zaghaftes \u201ewarum\u201c, dennoch lief es immer auf dieselbe Weise ab. Zumindest war das Monster f\u00fcr einen Moment beruhigt. Er hatte Angst vor dem Monster in sich, aber er war zu schwach sich dagegen zu wehren. Es war einfach da und er mu\u00dfte ihm gehorchen. Er hoffte keiner von ihnen heute zu begegnen, denn er zitterte schon. So schritt er die Stra\u00dfe entlang und auf einmal h\u00f6rter er das klappern von St\u00f6ckelschuhen auf dem Asphalt. Das Monster knurrte in ihm und er bekam Panik, wollte kehrt machen und wegrennen, jedoch war das Monster erwacht. Es beschleunigte seinen Schritt, ebenso wie sein Herzschlag. Insgeheim fing er an zu beten, aber dies half nicht gegen das was in ihm war. Er wu\u00dfte was kam und schloss dir Augen und atmete einmal tief ein. Die Abs\u00e4tze geh\u00f6rten einer br\u00fcnetten, schnuckeligen Frau. Sie schien angeschickert zu sein, was ein Gl\u00fcck, so w\u00fcrde es einfacher werden. Sie wankte durch die Gassen und er konnte ihre Statur bewundern. Sie trug einen kurzen Rock der in der Dunkelheit dunkelrot erschien, ein Karomuster zeichnete sich ab. Sie war schlank, geradezu zierlich und er zitterte st\u00e4rker. Hatte er eine Erektion? Wahrscheinlich, so genau achtete er nicht mehr auf seinen Schwanz, hatte er ihn doch nur zum pinkeln und zum onanieren. Er war ihr nun so nah, da\u00df er ihr Parf\u00fcm riechen konnte, irgendetwas mit Vanille, mittlerweile konnte er dies schon recht gut unterscheiden. Die Haare waren offen, lang und gelockt, er streckte seine Hand aus packte dieses seidige Harr und riss sie zu Boden. Sie konnte noch nicht einmal schreien, so sehr war sie geschockt. Ausgezeichnet dachte das Monster in ihm. Er schlug ihr ins Gesicht und Blut flo\u00df ihr aus der Nase, Blut welches das Monster nicht nur sehen wollte sondern sich dran labte. Es suhlte sich bereits an diesem kleinem Rinnsal. Er beugte sich \u00fcber sie und leckte mit der Zunge das Blut liebevoll weg. Ein Kupfergeschmack legte sich \u00fcber seinen Gaumen, der ihm nur allzu gut bekannt war. Ein wohliger Schauer \u00fcberkam ihn und ein St\u00f6hnen entfuhr ihm. Der Schlag hatte gesessen, denn sie schien ohnm\u00e4chtig zu sein, so da\u00df er sie in aller Ruhe wegbringen konnte. Weg von neugierigen Augen, die ihm nur die Tour vermasseln w\u00fcrden. Er brauchte Ruhe und etwas Zeit. Er nahm sie \u00fcber die Schulter und trug sie unter eine Br\u00fccke. Er kannte diesen Ort nur zu gut, er war viele Male hier gewesen, ungest\u00f6rt nat\u00fcrlich. Er liebte die Spiegelungen des Mondes in dem Fluss, es war so rein und kalt und passte zu dem ganzen Tod, der hier stattgefunden hatte. Er legte sie schon fast liebevoll auf das Kopfsteinpflaster und liebkoste ihre Wangen mit seinem Handr\u00fccken. Sie war eigentlich viel zu h\u00fcbsch f\u00fcr das Monster, aber es war unerbittlich und verlangte nach einem Opfer. Er bedauerte sein Tun, aber tat was er\u00a0 tun mu\u00dfte. Er holte die Kabelbinder aus seiner Tasche und band ihr die H\u00e4nde auf den R\u00fccken, noch bevor sie aufwachen sollte. Ebenso die F\u00fc\u00dfe band er zusammen, ein zippendes Ger\u00e4usch und schon sa\u00df alles stramm. Und was sie erst f\u00fcr stramme Schenkel gehabt hatte. Er hatte wirklich einen St\u00e4nder und h\u00e4tte sie am liebsten einfach genommen. Aber er hatte schon so lange keine Frau mehr gehabt, da\u00df er Angst hatte zu versagen. Soll sein Schwanz doch hart sein, er hatte wichtigeres zu tun. Ein mit Chloroform getr\u00e4nktes Tuch in einer Plastikt\u00fcte hatte er immer dabei, so auch diesmal und presste es ihr \u00fcber Mund und Nase. Sicher war schlie\u00dflich sicher und ein Teil in ihm, wollte sie nicht leiden lassen. Der Teil war winzig und hatte dem Monster in ihm kaum etwas Entgegenzubringen, denn das Monster wollte die Angst, das Blut, die Schreie und die Verzweiflung sehen. Aber der andere in ihm, der schwache, wollte es den Frauen wenigstens so angenehm wie M\u00f6glich machen. Angenehm klang nach Spott und Hohn, jedoch war es das einzige was ihm als Rechtfertigung diente. W\u00e4hrend er sich noch dem Teil in ihm stellte, der scheinbar ein Gewissen hatte, war das Monster schneller und hatte das H\u00e4utungsmesser schon gez\u00fcckt und beugte sich bereits \u00fcber sein zuk\u00fcnftiges Werk. In ihm tobte ein Kampf und dennoch setzte er an. Der erste Schnitt war der wichtigste, da\u00df wu\u00dfte er genau. Unz\u00e4hlige Male hatte er ge\u00fcbt und bei jedem Fehler schrie das Monster in ihm auf vor Wut und Zorn. Wenn sowas passierte konnte er sich nicht mehr bremsen und alle Kontrolle wich aus ihm. Das Ergebnis war be\u00e4ngstigend, sogar f\u00fcr ihn. Wenn er aus so einer Trance erwachte und sah wozu er f\u00e4hig war bekam er Panik er strampelte sich von dem Opfer weg und stammelte immer nur zu :\u201cNein, Nein\u201c! Dann mu\u00dfte er weinen und einmal hatte er sich sogar eingen\u00e4sst, vor oder wegen seiner unb\u00e4ndigen Grausamkeit. Einmal nach seinem Kontrollverlust, sah er wie er die Frau so zugerichtet hatte, da\u00df vor ihm in seinem eigenem Blut ein Engel aus Haut und Sehen vor ihm lag. Er hatte sie wirklich wie einen Engel drapiert. Die Haut hatte er zurechtgeschnitten als w\u00e4ren es Fl\u00fcgel, die Sehnen und Muskeln hatte er gebraucht um den blutigen Engel in einer Art Muschel stehen zu lassen, mit dem Rest hatte er ihre Bl\u00f6\u00dfe bedeckt. Er \u00fcbergab sich im Nachhinein noch dreimal. Doch diesmal durfte sowas nicht passieren, denn die Presse hatte schon einen Namen f\u00fcr ihn: \u201eArchangel\u201c Wer wei\u00df wie man auf sowas kam. Die Engelskulptur erregte das Monster und es passierte immer wieder dass die Frauen als Engelsstatuen, geformt aus deren Fleisch zur\u00fcck lie\u00df. Es schien eine Art Besessenheit zu entwickeln, denn es sorgte daf\u00fcr da\u00df er sich Fl\u00fcgel auf den R\u00fccke t\u00e4towieren lie\u00df. Das Bild zog sich \u00fcber den gesamten R\u00fccken herunter \u00fcber den Po bis hin zu den Oberschenkeln, eben prachtvolle Schwingen. Er wusste da\u00df \u00a0es gef\u00e4hrlich war, sich so zu kennzeichnen, aber er konnte \u00a0nicht anders. Wei\u00dfe Schwingen, aus samtig weichen Federn, die seinen K\u00f6rper um schmiegten. So rein, so sauber und sie schimmerten im Mondenschein. So stellte er sich immer und immer wieder vor. Aber das Abbild mu\u00dfte es erst einmal tun. Daher zog er nun sein Hemd aus, er wollte seine Fl\u00fcgel in der Freiheit haben. Sein zuk\u00fcnftiges Werk lag dort vor ihm bet\u00e4ubt und schlaff. Das scharfe Damastmesser spielte mit der Haut seines zuk\u00fcnftigen Werkes und er fuhr immer wieder mit einer Genugtuung \u00fcber die sanfte Haut. Dieses Messer welches er geerbt hatte, benutzte er immer wieder mit Freuden, denn es war etwas Besonderes wie auch dieses hier. Wie sein Werk hier, etwas Besonderes war .Das Monster regte sich wie so oft in den letzten Tagen und er w\u00fcrde sie ihm opfern. Er konnte nichts dagegen tun nur in sich selbst versinken und hoffen, da\u00df er nichts von seinen Taten mitbekam. Er w\u00fcrde es nicht ertragen, dabei zuzusehen. Also schloss er die Augen und lief das Monster die Kontrolle \u00fcbernehmen. Dankbar sank er zur\u00fcck in diese Dunkelheit.<\/p>\n<p>Als er wieder zu sich kam, sah er einen Engel unter sich. Er wu\u00dfte nicht ob sie geschrien hatte, konnte es sich aber lebhaft vorstellen. In ihm stieg der Ekel wieder auf. Sie lag da in ihrem eigenen Blut, die Haut an den Armen und an der Seite hatte er nicht nur aufgeschnitten sondern teilweise auch abgezogen um diese Schwingen zu formen, zu spannen. Ihren Bauch hatte er mit einem Schnitt versehen um an die Innereinen zu kommen. Die Darmschlingen, die Leber und der Magen diensten um ihre Bl\u00f6\u00dfe zu bedecken, jedoch das Herz blieb immer an seinem Platz, dies war f\u00fcr ihn wichtig .Jeder Engel braucht ein Herz nicht wahr? Etwas das so heilig ist, das es unantastbar bleibt. Bei so viel Blut und Brutalit\u00e4t, lie\u00df er immer die Gesichter unversehrt. Denn sie spiegelten sie Sch\u00f6nheit wieder. Die Augen sollten g\u00fctig schauen und deswegen ge\u00f6ffnet sein. Vorsichtig wischte er das Gesicht von Blutflecken sauber, dort sollten keine sein. Fast liebevoll nahm er ein Gesichtsreinigungstuch und wusch es sauber, peinlichst drauf bedacht die geformte Haut nicht einen Zentimeter zu bewegen. Sein Herz blieb kalt, obwohl er weinte. Er bedeckte seine Opfer mit Tr\u00e4nen, nicht um sich rein zu waschen, sondern weil es eben einfach so war. Als ob den Tr\u00e4nen etwas innewohnen w\u00fcrde, was er seinen Engeln mit auf die Reise geben wollte, anstatt dem Geld f\u00fcr den F\u00e4hrmann Charon.<\/p>\n<p>Er mu\u00dfte sein Werk bald beenden, denn die Welt d\u00e4mmerte bereits. Er zog sich aus und wusch sich im Flu\u00df, seine Kleidung \u00a0verbrannte er in einer Tonne die er daf\u00fcr vorgesehen hatte. Frische Kleidung hatte er in dem Tunnel hinter einem lockeren Stein versteckt. Den Rest sp\u00fclte er mit Ammoniak. Immer dieselbe Prozedur, immer kontrollieren, ob man nichts \u00fcbersehen hat. Er war erleichtert, da\u00df das Monster sich schlafen gelegt hatte. Es schwieg, doch wer wei\u00df wie lange es diesmal satt sein w\u00fcrde\u2026..<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nicht unter 16 Jahren !!!!!! So war es nun mal. Er ging die dunkle Stra\u00dfe entlang. 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