{"id":24,"date":"2013-03-10T11:36:03","date_gmt":"2013-03-10T09:36:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pinks-place.de\/?p=24"},"modified":"2013-03-10T11:36:03","modified_gmt":"2013-03-10T09:36:03","slug":"alles-was-du-aussendest","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.pinks-place.de\/?p=24","title":{"rendered":"Alles was du aussendest&#8230;"},"content":{"rendered":"<p><em>Bei dieser Geschichte hatte ich Regeln \u00fcber L\u00e4nge und &#8222;Gruseligkeit&#8220; einzuhalten \ud83d\ude09<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Jimmy war ein Kotzbrocken!Ein anderes Wort f\u00fcr diesen gemeinen Fiesling hatte Sam nicht. St\u00e4ndig klaute er ihr Pausenbrot oder warf absichtlich ihre Schulb\u00fccher vom Tisch. Jimmy Keller der Schl\u00e4ger, war auf der Schule gef\u00fcrchtet. Er\u00a0 machte vor nichts halt um seine immense Wut daran auszulassen.<\/strong><br \/>\n<strong>Jimmy ging in die achte Klasse und sein Spezialgebiet war das Qu\u00e4len von Mensch und Tier. Er brach 2 Sch\u00fclern den Arm, weil sie kein Geld f\u00fcr ihn hatten und einem M\u00e4dchen die Nase. Angeblich\u00a0 um ihr eine angenehmere Stimme zu verleihen. Die Lehrer waren machtlos. Sie bestraften Jimmy hart, dennoch zog er nie eine Lehre daraus. Seine Eltern waren \u00fcberfordert und wandten sich an einen Psychologen, aber nichts half gegen Jimmy Keller. Dieser zog wie ein Sturm \u00fcber den Schulhof, und wenn er mal wieder verwiesen wurde wartete er\u00a0 vor der Schule auf seine Opfer.<\/strong><br \/>\n<strong>Sam hatte ihn gehasst, f\u00fcr alles was er ihr und den anderen angetan hatte. Eines Tages konnte sie beobachten wie er einen kleinen Hund qu\u00e4lte. Immer und immer wieder trat er das arme Tier und Sam konnte, trotz der Gefahr derer sie sich aussetzte nicht zusehen und rief: \u201e Hey Kotzbrocken! Vergreifst du dich immer nur an kleineren, schw\u00e4cheren? Warum nimmst du es nicht mal mit jemanden von deiner Gr\u00f6\u00dfe auf?!\u201cSo schnell wie der Satz heraus war, so schnell bereute Sam, etwas gesagt zu haben. Der Kopf\u00a0 drehte sich wie in Zeitlupe zu ihr her\u00fcber, musterte ihre spindeld\u00fcrre Gestalt und schlenderte zu ihr hin, der Hund schien total vergessen. Sam\u00a0 wollte weglaufen, doch sie war wie gel\u00e4hmt. Zu sp\u00e4t Keller stand bereits vor ihr. Sie blickte ihm tief in die Augen um \u00fcberhaupt etwas wie Gef\u00fchl zu erkennen, an das sie h\u00e4tte appellieren k\u00f6nnen. Aber dort war nicht au\u00dfer Schw\u00e4rze. Ein seelenloser Abgrund, der nur Dunkelheit enthielt. Sam\u00a0 fror auf einmal\u00a0 und diese K\u00e4lte schien von innen\u00a0 zu kommen. An mehr erinnerte sie sich nicht, denn dann bekam sie eine Kopfnuss und ihr sackten die Beine weg..Als sie wieder zu sich kam, war ihr immer noch kalt, der Sch\u00e4del dr\u00f6hnte und ihr war spei\u00fcbel, weshalb sie sich auch gleich \u00fcbergeben musste. Erst jetzt bemerkte sie dass der kleine Hund ihre Hand leckte. War er die ganze Zeit bei ihr geblieben? Zudem d\u00e4mmerte es bereits und ihre Oma w\u00fcrde sich sicherlich Sorgen machen, also war es f\u00fcr Sam Zeit sich aufzurappeln. Dies war jedoch leichter gesagt als getan, immer wieder wurde ihr schwindelig. Jedoch der Hund blieb tapfer an ihrer Seite. Ihre gro\u00dfe Beule versorgte sie zu Hause mit Eis und das getrocknete Blut tupfte vorsichtig ihre Gro\u00dfmutter weg. Seit die Eltern gestorben waren k\u00fcmmerte sich Esmeralda g\u00fctig um ihre Enkelin:\u201c Wei\u00dft du Sam, alles was du aussendest kehrt dreifach zu dir zur\u00fcck! So wird das Schicksal auch ihn bestrafen.\u201c\u201cJa Oma, jedoch hat er keine Achtung vor dem Leben. Er ist wie ein seelenloses Ungeheuer.\u201c Esmeralda seufzte tief:\u00a0 \u201e Dann wird es Zeit die Augen des Schicksals auf ihn zu richten, bevor\u00a0 noch mehr zu Schaden kommen.\u201cNach einiger Kramerei wurden ein paar Kerzen auf den Tisch angeordnet, dazu Kr\u00e4uter, silberne Symbole eine Silberschale und ein wei\u00dfes langes Band. Wortlos formten sie eine Puppe aus Stroh und sangen dann wie im Trance, w\u00e4hrend sie die Puppe wie eine Mumie mit dem Band einwickelten:<\/strong><br \/>\n<strong>\u201e Das B\u00f6se gebannt, wir habens in der Hand. Verschn\u00fcrt und gebunden, wirst niemanden mehr verwunden. So soll es sein.<\/strong><br \/>\n<strong>Am n\u00e4chsten Tag kam Jimmy Keller nicht zu Schule und auch an dem darauf folgendem nicht. Am dritten Tag wurde uns mitgeteilt dass er verschwunden sei. Keiner h\u00f6rte etwas von ihm. Viele atmeten erleichtert auf und keiner trauerte ihm hinterher.<\/strong><br \/>\n<strong>Im Fr\u00fchjahr gab es ein Schulprojekt, die Sch\u00fcler\u00a0 sollten ein Feld\u00a0 Mais anlegen, die Pflanzen zum Bl\u00fchen bringen und am Schluss ernten. Nach der Aussaat fand jemand im Schuppen eine alte Strohpuppe, die\u00a0 als Vogelscheuche aufstellt wurde. Aber es war seltsam statt die Kr\u00e4hen fernzuhalten schien sie sie anzuziehen. Jedoch keine r\u00fchrte die Saat an. Jede einzelne pickte und hackte nur auf der Puppe herum. Was sehr seltsam war. Jeh mehr die V\u00f6gel die Kleidung zerpfl\u00fcckten, desto mehr kam der Strohk\u00f6rper zum Vorschein, der durch ein schmutzig wei\u00dfes Band geformt wurde und zusammengehalten wurde. Eines Abends im Sp\u00e4tsommer\u00a0 passierte es dass\u00a0 s\u00e4mtliche Kr\u00e4hen auf einmal auf die Vogelscheuche flogen und\u00a0 Strohhalm um Strohhalm aus dem K\u00f6rper rissen, bis das Band nichts mehr hielt und die Halme in alle Winde verweht wurden. Sam war wie durch Zufall oder Schicksal da gewesen und hatte alles mit angesehen und vor allem geh\u00f6rt. W\u00e4hrend die Schn\u00e4bel der Raben sich in den Strohk\u00f6rper bohrten um b\u00fcschelweise Halme heraus zu rupfen , h\u00e4tte Sam schw\u00f6ren k\u00f6nnen, das sie Schreie h\u00f6rte, die von einem Jungen stammten\u2026.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei dieser Geschichte hatte ich Regeln \u00fcber L\u00e4nge und &#8222;Gruseligkeit&#8220; einzuhalten \ud83d\ude09 &nbsp; Jimmy war ein Kotzbrocken!Ein anderes Wort f\u00fcr diesen gemeinen Fiesling hatte Sam nicht. St\u00e4ndig klaute er ihr Pausenbrot oder warf absichtlich ihre Schulb\u00fccher vom Tisch. 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